Tourismus
"Beeindruckende, unverfälschte Landschaft" Diese Region hat eine starke touristische Identität entwickelt, dank ihrer unendlichen landschaftlichen Vielfalt und ihr umfangreiches Angebot. Sie ist sowohl wild als auch üppig, und mystisch raffiniert.
Ihre Flüsse: der Tarn, die Jonte Flüsse mit klarem und fischreichem Gewässer, die über ihren Schluchten von den verschiedenen Hochländern abgegrenzt werden. Zum Baden geeignete Flüsse, aber auch zum Kanu- und Kajakfahren und Fischen.
Die Gorges (Schluchten) des Tarn und der Jonte Die "Gorges du Tarn" mit ihren 500 m hohen Felsen sind die Hauptattraktion der Region. Diese entdeckt man am besten mit Kanu oder Kajak, denn sie sind am besten sichtbar vom Fluss aus. Auch die „Gorges de la Jonte“ sind sehr reizvoll mit ihrer wilden Landschaft.
Les Grands Causses: Méjean und Sauveterre Kalkhaltigen Hochländer der Causses, wo die Felsen besonders zerklüftet sind: dürre Hochebenen wechseln sich ab mit gigantischen, steil abfallende Canyons, natürlich Karsthöhlengruben, woraus die Steine gehauen werden, die zum Häuserbau in den umliegenden Dörfern benutzt werden. In den Causses kann man wunderbar spazieren gehen und dabei die Landschaft entdecken: entweder zu Fuß oder hoch zu Pferd oder mit dem Fahrrad (VTT), Liebhaber von Fauna (Vögel, Geier) und Flora (Orchideen) kommen hier auf ihre Kosten.
Die Cevennen (Gebirge) Im Süden des schiefer-, kalk- und granitartigen Zentralmassivs bieten die Cevennen eine große Landschaftsvielfalt an. Die Qualität der Landschaften, die seit Jahrhunderten durch Generationen geprägt wird, hinterlässt auch auf den Durchreisenden seinen magischen Eindruck. Die Natur der Cevennen hat zu jeder Jahreszeit etwas Besonderes zu bieten...
Der Nationalpark der Cevennen Der einzige bewohnte Nationalpark, der auch « Weltreservat für die Biosphäre“ eingestuft ist. Hier werden sowohl Landschaften, als auch Flora und Fauna geschützt (z.B. große Raubvögel, Hirsche, Rehe, Gebirgsschafe, Biber, Geier, usw. Der Sitz befindet sich im Schloss von Florac.
Der Mont Lozère (Berg) ist ein karges Land mit vielen verschiedenartigen Lichteinflüssen, die eine unaufhörliche Palette an starken Gemütsregungen anbietet. Prähistorische, galloromanische und mittelalterliche Stätten zeugen von einer kontinuierlichen Geschichte zwischen Mensch und Gebirge. Wiege einer reichen ländlichen Kultur, die fest verwurzelt ist mit ihrer Landschaft, ihren Wegen, Gehöfte, in Abhängen gehauene Terrassen, Felder und Wiesen. Zahlreiche Wanderungen sind möglich, z.B. zu dem Nationalpark, den Dolmen und Menhirs...
Der Mont Aigoual (Berg) Der Aigoualmassiv ist ein granitartiges Massiv von mittlere Höhe (1567 m). « Aigoual » bedeutet « regnerisch » ; in der Tat kann bis zu 2000 mm Wasser an 250 Regentagen pro Jahr fallen, und die Windstärke bis zu 200 km/h. Der Wald bietet Schutz für allerlei Tier- und Pflanzenarten. Hier können viele Sportarten ausgeübt werden: im Winter Spurschi und Langlauf, in den anderen Jahreszeiten Wanderungen oder Radausflüge (VTT).
Grotten / Höhlen: Aven Armand, Dargilan, Abîme de Bramabiau Der Aven Armand ist ein Abgrund der Causse Méjean, der Dargilan, auch « rosa Grotte » genannt, befindet sich in der Causse Noir, und die Abîme de Bramabiau ist ein unterirdischer Fluss, der in der Causse de Camprieu zu finden ist. Die Höhlenforschung wurde übrigens in dieser Region durch E.A. Martel erfunden.
Sainte Enimie Ein typisch mittelalterliches Dorf, was den Label « eines der schönsten Dörfer Frankreichs » trägt. Sainte Enimie ist bekannt für ihre kleinen Gäßchen mit Kopfsteinpflaster, ihre alte romanische Kirche Notre Dame, das Museum der alten Behausungen (Vieux Logis), ihr Kapitelsaal (früherer Speisesaal), ihre gotische Brücke, die Burlequelle, die Einsiedelei, die über das Dorf thront und wo das Grabmal der Heiligen Enimie liegt. Sainte Enimie liegt a/d Schwelle der Gorges du Tarn (Ausgangspunkt für Kanufahrten), und zwischen der Causse de Sauveterre und der Causse Méjean.
Millau Schon vor 2000 Jahren haben sich Töpfer in "Condatomagus" niedergelassen und ihre Keramiksachen ins römische Reich exportiert. Die Lederindustrie und Handschuhfabrikation machten und machen weiterhin den Ruf von Millau aus. Zahlreiche sportliche Aktivitäten und Freizeitbeschäftigungen können in dieser wunderschönen und sehr beliebten Umgebung betrieben werden. In Millau gibt es einen Markt, wo regionstypische landwirtschaftliche Erzeugnisse angeboten werden. Der Viadukt von Millau ist ein Meisterwerk an Straßenbrückenbau.
Wilde Geier, Gévaudanwölfe, europäische Bisons, Przewalskipferde In den Gorges de la Jonte sind ca. 200 Paare wilder Geier sichtbar, wenn man in den Causse Méjean spazieren geht. Der Park der Gévaudanwölfe, in der Nähe von Marvejols, gibt Ihnen die Gelegenheit, dieses mythenhafte Tier der Lozère zu beobachten. Europäische Bisons sind Sainte Eulalie zu finden, wie vor mehreren Jahrhunderten. Aber auch amerikanische Bisons wie zu Zeiten der Indianer. Das Przewalskipferd, prähistorisches Tier zwischen Esel und Pferd, reproduziert sich in der Causse Méjean bevor er in die mongolische Steppe, sein Ursprungsgebiet, wiedereingeführt wird.
Die Entdeckung des Landes über das Kulturgut
Pädagogischer Bauernhof in Boissets:
Gelegen am Rande der Causse de Sauveterre, über den Gorges du Tarn, ist dieses Gehöft repräsentativ für die « caussische » Landarchitektur mit allen Aspekten der menschlichen Aktivitäten: Architektur (Steinart, Steinbruch, etc.), Tierzucht (Schaffarm, Schafe, etc.), Flora und Fauna, Wasser (Zisternen, unterirdische Flüsse, etc.), das Leben in der Causse und im Tal.
Ein « caussischer » Bauernhof wie früher: Retrospektive des ganzen Lebens eines Einwohners der Causse: Architektur des Causse, tägliches Leben, Werkzeuge, Produktion...
Schlösser, Kirchen, Museen, Hünengräber und Hinkelsteine sowie authentische Dörfer...
Außerdem
- Les cités templières, in der Causse du Larzac: Templerordenstädte wie z.B. Couvertoirade und Sainte Eulalie de Cernon.
- Les lacs du Levezou : die Seen des Pareloup, Pont de Salars, Villefranche.
- Le cirque de Navacelle, Gebirgskessel im Süden des Mont Aigoual
- Montpellier-le-Vieux, in der Nähe von Millau : Dolomitenchaos in Ruinen.
- Les Caves de Roquefort, westlich von Millau: Besichtigungsmöglichkeit der Keller, wo der berühmte Schafskäse « Roquefort » heranreift.
- Micropolis : die Stadt der Insekten.
- La Corniche des Cévennes : Von Florac bis St Jean du Gard.
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